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nicht über den Iettenberg abgeschnitten zu werden. DasBataillon selbst nahm seine Stellung eine halbe Stundehinter Berchtesgaden, auf der Straße nach Hallein ,und ließ in diesem Orte nur den Grafen Seiboltö-dorf mit den Schützen, nebst einer halben Compagnie,so wie eine halbe Compagnie an der Brücke bei Schel-lenberg, zur Sicherung eines allfälligen Rückzuges.Dieser erfolgte auch bald (26sten September), weil derHerzog von Danzig die Stellung des Bataillons zngewagt fand, und ihm bei Schellenberg Fuß zu fassenbefahl. Doch konnte es hier nicht bleiben; der Feindhatte, mit Besitz von Ettenberg, die rechte Seite desBataillons schon umgangen. Es zog sich daher nachSt. Leonhard, auf der Straße nach Salzburg , und hieltdabei den Thurmpaß und herabhangenden Stein besetzt.Die Tiroler zogen sogleich in großer Zahl zu Berchtes -gaben ein.
Reichenhall war von den Insurgenten fast ganz um-ringt. Daher wurden, zur Behauptung dieses Punctes,sogleich unter guter Bedeckung Vorräthe von Kriegs-nud Lebensmitteln dahin geschafft; Pfahlwerke um denOrt geschlagen; die nächsten Anhöhen mit Schanzen undVerhauen gesichert; die Wälder, welche die Bewegungender Tiroler verbargen, niedergehauen; kleine Kanonen,zur Bestreichung der Umgegend, auf das Dach des Rei-chenhaller-Schlosses aufgepflanzt, und gegen den Stau-fenberg, wo sich die Insurgenten zahlreich zeigten, dieStaufenegger - Brücke abgeworfen.
Alle diese Vorfälle machten kleine Aenderungen inAufstellung der Truppen nbrhig. *) Der Herzog von
*) Am Abend des 26sten Septembers war die Stellung der
Barern» Division Kronprinz, folgende: Sieicheuhall