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votti Nachmittags über Villa, wo er 400 Mann stehenließ, nach Jdera; fast zu gleicher Zeit die Colonne zurRechten nach Rovcredo. Die Stadt wurde also ohneWiderstand genommen und entwaffnet; die vom Feindbesetzte verschanzte Stellung bei Scravalle war umgan-gen, und mußte von ihm ohne Schwertstreich verlassenwerden.
Wie in den vorhergegangenen Tagen, trennte sichauch am dritten Tage, auf dem Zuge nach Trient ,Gavotti'ö Colonne, so daß ein Theil derselben längsder Etsch gegen den Brückenkopf von Trient , der anderedurch die Berge über Bucco di Vela und Vcrrano vor-rücken mußte. Diese letztere Abtheilung, ein Bataillonstark, nahm Bucco di Vela; und erstürmte dann dashart vertheidigte Dorf Vczzano, wo eine große Zahlder Feinde, meistens Soldaten aus den österreichischenRegimentern Hohenlohe, Warteliste in und Lu-signan, niedergehauen wurde. Ruhiger setzte die andereAbtheilung ihre» Weg fort. Sie so wenig als die übri-gen Colomien, fanden von Rvveredo hinweg, wo maneinige hundert Mann Besatzung gelassen hatte, Wider-stand; selbst die wichtige Stellung bei Cafel di Pictra,ohnweit Casraco, welche im Jahre 1796 von den Dester-reichern so Vortheilhaft benützt worden war, selbst dievon Matarello machten keinen Aufenthalt. Die Tirolerhatten sich von Trient , an der Fcrsina zusammengezogen.Hier erst leisteten sie Gegenwehr, und hartnäckige, bisdie erste Colonne durch sie hinbrach, und vermengt mitkampfendcn und fliehenden Bauern in die Stadt drang.Die Straßen wurden mit Todten bedeckt. Mehrere hun-dert ertranken auf der Flucht in der Etsch , weil dieFranzosen - Italiener schon die Etschbrücke besetzt hielten.