Schlucken und Wege aus dem Gebirg hcrabführcn, zeigtensich noch immer bewaffnete Haufen unter den Befehleneines Fierler, Jnbelle und Marberger. Sie zubewachen, hatte General Graf Re chbe rg die Stellungvon Jmst mit YO Schützen voin Regiment Kronprinz,unter dem Major Grafen Se i b o lts dor f, mit demBataillon Habermann, zwei Compagnien des viertenLinien-Regimentes unter Major Düppel, einem Ge-schwader leichter Reiterei, und zwei Kanonen besetzt,und mit einer ausgedehnten, daher schwachen, Vorposten-kette umgeben.
Mein am Uten November, Morgens um 8 Uhr,"wurden diese Vorposten plötzlich durch wenigstens 800 Ti-roler überfallen, die von Mils gegen Jmst, und vonLlrzelen gegen die Arzeler-Brücke zogen.' Die Mengeund der Ungestüm der Angreifenden drängte Alles zurück,und vereitelte jeden Versuch, welchen die Oberlieute-nantS Fritsch und Ganther vom Bataillon Haber-mann, Oberlieutenant Hofstetten und LieutenantFranken vom Regiment Kronprinz, machten, mit ih-ren Schützen die Höhen vor Jmst wieder zu nehmen,deren Saum schon von den Feinden stark besetzt war.Endlich erschien Major Seiboltsdorf mit einer Com-pagnie des Bataillons Habermann zu Hülfe. Unerschro-cken stürzte er, umgeben von einigen Tapferen, demOber-lieutenant Fritsch, den Sergeanten Florens undWeber, dem Corporal Weber, und noch einigen Schü-tzen, durch den Kugelregen die Gunkelgrüuer-Anhöhenerklimmend, in den dichtesten Haufen der Tiroler. Dasflößte der ganzen Linie der Baiern neuen Muth ein. --Alles drang vorwärts. Die Feinde flohen wild durch-einander davon, rechts der Straße, gegen Landeck zu,
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