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Zweiter Band.
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das Geschütz deS Feindes. Dies aber jagte schnell davonund zurück. Das ermuthigte die Baiern , erschreckte dieTiroler; jene stürzten sich auf den Feind, diese ergriffenallgemein die Flucht, und das Tagwerk war, wen» schonblutig, *) doch ehrenvoll beendet.

General Graf R ech berg, welcher selbst nach Jmstgekommen war, und sich überzeugte, daß die hier ste-hende Abtheilung Kriegsvolks viel zu schwach sey, wie-derholten und überlegenen Angriffen des Feindes in derLange mit Nachdruck zu begegnen, zog neue Verstarkun-gen heran. Der Oberbefehlshaber Drouet aber be-gnügte sich auch damit nicht, sondern gebot dem GeneralRaglowich, mit seiner ganzen Division aufzubrechen,um den Aufruhr vollkommen zu vernichten, und die Ver-bindung mit der italienisch - französischen Armee auchdurch den Vintschgau anzubahnen. Raglowich rückte(izten November) mit einem Theil seiner Truppenüber Silz nach Haimingen vor, und traf sogleich Ver-fügungen , die Insurgenten aller Orten anzugreifen. Dieseaber erwarteten ihn nicht, verschwanden in den Neben-thälern und Gebirgen, und Abgeordnete des Pitzen-und

*) Der Verlust während dieses TageS bestand beim erstenleichten Bataillon Habermann, in fünf verwundeten Of-fizieren (Hauptmann Thiereck, OberlieutenanrLinda,«her, Fr lisch, LieutenantG anth erund Schleuer),in r? Soldaten todt und verwundet. — Beim 2ten Li-nien-Regiment in einem verwundeten Offizier (Ober-lieutenant Hofstetten), in 12 verwundeten und getöd-»teten Soldaten. — Beim ersten Chevaurlegers-Regimeotein zwei verwundeten Männer», einem getödteten, vierverwundeten Pferden.

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