Band 
Zweiter Band.
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von 400 Mann zur Reserve dienen sollte, über die Berge,welche dann der von Meran kommenden, bei St. Leon-hard, zu oberst im Thal, die Hände bieten sollte. VonMeran aus aber schickte General Rusca den OberstenRoy, am löten November, mit lsoo Mann in dasPasseyerthal hinauf. Dieser Tag war ihm im schriftli-chen Befehl von Varagnay-d'Hilliers geboten.Im Befehl an den General Barbou aber, der vonBriren aus ein Bataillon nach Sterzing schicken sollte,hatte sich ein Irrthum des Datums eingeschlichen, sodaß die von Sterzing her gegen das Passeyer-Thal be-stimmten Colonnen um 24 Stunden spater abgingen.Dieser Umstand hatte die Folge, daß die Insurgentenihren Anschlag gegen Meran mit ungetheilter Kraft aus-führen konnten.

Wirklich erschienen sie, in eben dem Augenblick,als Oberst Roy am Morgen um 10 Uhr (löten No-vember) kaum mit seinen 1500 Mann ausgerückt war,mit starken Haufen im Anzug, von Ober- und Unter-mayer, gegen die Meraner -Brücke. Von anderen ihrerHaufen sah der Oberst zugleich schon die das SchloßTirol umgebenden Höhen besetzt, und das dort stehendeBataillon Neapolitaner vertrieben. Er ließ den MajorBougault sogleich mit einer Reserve von 250 Mannbei dem auf der Straße liegenden Schlosse zurück, undzog mit dem Großtheil seiner Mannschaft zum Angriffvorwärts. Wahrend dessen waren auch, vom Vintsch-gau hervor, bei Steillach und Algund , Aufstandsmassenangekommen, denen General Rusca mit dem Ueberrestseiner Division von Meran aus entgegen eilte. Hierward hartnäckiger Kampf, bis die Massen, besonders