Band 
Zweiter Band.
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warfen den Vortrab, nach verschiedenen und vergebli-chen Anstrengungen, wieder in's Dorf zurück. DreißigMann und ein Offizier fielen dabei in Feindes Gewalt.Abends schnitten die Insurgenten alle in's Dorf füh-rende Wasserleitungen ab, schoben ihre Posten naherheran, und führten zwei kleine Kanonen gegen den vonGrenadieren verschanzten Kirchhof.

Der Bataillons-Chef Doreille, weit entfernt,der wiederholten Aufforderung, sich zu ergeben, Folgezu leisten, machte selbst einen allgemeinen Angriff (TostenNovember), der aber, wie heftig er auch war, dennoch,so wie ein zweiter (Listen November), ohne entschei-dende Wirkung blieb, wahrend zwei seiner an den Ge-neral Hüard gesandten Boten aufgefangen, und er-schossen wurden. Schon fehlte es nun den französischen Tapferen bald an aller Munition, noch mehr an Lebens-mitteln, sogar am Wasser. Plötzlich brach (TLsten No-vember) in einem der Häuser Feuer aus. Mit erneuer-ter Wuth stürmten die Tiroler von allen Seiten an, underkämpften, wie verzweifelt auch die Franzosen fochten,den Eingang des Dorfes. Sie waren eben im Begriff,ein fürchterliches Blutbad anzurichten, als Peter Has-pinger erschien, und den Befehlshaber Doreille zusprechen verlangte. Während er mit diesem unterhan-delte, daß er sein und der Seinigen Leben nicht durchlängere Widersetzung muthwillig Hinopfern solle, warendie Bauern überall in's Dorf gekommen. Nur mit dergrößte» Mühe hinderte Haspinger die Ermordungaller noch übrigen Franzosen, die nun ausgeplündertund gefangen (24sten November) nach Mals , und in dieNachbarschaft von Glurns abgeführt wurden.