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men Sammel - und Wassenplatz, den sächsischen Truppenerhalten zu müssen.
Am y. Mai,, noch vor Tages - Anbruch, gebot Na-poleon, daß 20 auf der brühlischen Terasse in Dres-den aufgefahrene Stücke, die russischen Truppen vvmrechten Elb - Ufer vertreiben sollten ; auch ließ er unterdem Schutz dieser Feuerschlünde, ZOO Mann leichtes Fuß-volk über den Fluß setzen. Kaum erhielt am jenseitigenUfer General M i l o r a d o w i t s ch hicvon Anzeige,schickte er 3 Bataillons Russen mir 12 Kanonen gegendie Franzosen. Heftiges Geschützfeuer entbrannte vonbeiden Seiten. Napoleon ließ zahlreichere Abtheilun-gen über die Elbe ziehen, immer mehr Batterien auffüh-ren ; zuletzt donnerten 80 Feuerschlünde vom linken Uferhinüber. Da gaben die Russen längeren Widerstand auf,uud zogen sich (z Uhr Nachmittags) vom rechten Elb-Ufer, aus dem Bereiche des französischen Geschützes.
Die Stellung des napo Ironischen Heeres wardarauf folgende : er selbst mit seinen Garden in Dres-den ; das 4te, 6te und iite Armeecorps lagerte beiDreSden und auf den nahen Höhen des linken Elb -Ufers ;Ne y und L a urisio n (Ztes und 5tes Corps) standenvor Torgau. Ondinot ließ die Bayern in und umOederan , die beiden andern Divisionen in der Gegendvon Freiberg einlagern.
Das russische Hauptheer behielt unterdessen die Stel-lung bei Radeburg ; das preußische bei Großeuhayn hin-ter dem Flüßchen Roeda.
Schon in der Morgenfrühe des 10. Mai's ging dieDivision Charpentier vom Uten Heertheil über dieweiderhergestellte Dresdener Brücke. Ihr folgten andereAbtheilungen bei Briesnitz auf das rechte Elb-Ufer.