senhcit vertheidiget. Bertrand mußte auf weiteresVordringen verzichten, bis noch, spat am Abend, diefranzösische Division Bonnet (vom 6ten Corps) ausBantzcn hervorkam und die Anhöhen von Nieder-Kapnaerstürmte. Nun mußte auch der tapfere Kleist, weiler durch diese Bewegung in seiner Linken umgangen war,die Anhöhen von Burg verlassen und hinter die Batte-rien von Litten zurückweichen.
Die Folgen des Eiuleitungs-Kampfes zur allgemei-nen Schlacht waren also diese:
Die Stadt Bautzen befand sich in Napoleons Händen; eben so die Höhen von Nieder-Kayna. Derlinke Flügel des verbündeten Heeres war von der Auf-stellung im Gebirge in die durch Verschanzungen stärkereHauptstellnng znrückgedrückt. Der rechte Flügel diesesHeeres hatte hingegen noch keinen bedeutenden Angrifferlitten, weil der 3te, 5te und 7te Heertheil der Franzo-sen , die Bewegung nach dem Puncte Klir noch nicht vol-lendet hatte. Das Hauptgelager der verbündeten Mo-narchen ward nach Klein-Vurschwitz und Würschenversetzt.
Die Stellung des französischen Heeres (Napoleon selbst in Bautzen und seine Garden theils in, theils umdiese Stadt) war folgende:
Der irte Heertheil (Oudinot) hatte seinen äus-sersten rechten Flügel im Gebirge; die Mitte und denlinken Flügel gegen Bautzen , in der Nähe von Eben-dörfel, längs der Straße nach Postewitz. Hier hatte sichdieser Flügel wahrend der Nacht (vom 20. zum 21. Mai)mit der Division Gerard, vom Armeecorps Macdo-nalds, in Verbindung gesetzt. Letzterer Heertheil la-gerte in Massen linker Hand Oudinots gen Bautzen