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Während die Monarchen von Preußen undRußland ihr Hauptgelager nach Lauban versetzten,übernachtete Napoleon inmitten seiner bey Markers-dorf gelagerten Truppen.
Am 2 Z. Mai setzte das verbündete Heer die Bewe-gung nach der Queiß fort. Der rechte Flügel unterBlücher und Barclai de Toll, ging über Sohrau,Nauendorf, Mittel-Langen«», Rothwasser, und lagertebei Ober-Waldau. Der linke Flügel des Heeres dage-gen unter Wittgenstein zog auf der Hochstraße überTrotzschendorf, Neu-Kretscham durch Lauban , und nahmam Abend Stellung hinter der Queiß. Schon am Mor-gen desselben Tages hatte der russische General GrafPahlen, welcher die äußerste Nachhut des Hauptheeresbefehligte, sämmtliche in der Nahe von Görlitz über dieNeisse führende» Schiff - und andere Brücken zerstört,hatte Aufstellung auf denen hinter der Neisser Vorstadtgelegenen Höhen genommen, während die Nachhut desrechten preußisch-russischen Flügels die Stellung bei Hen-nersdvrf vertheidigte und beide Abtheilungen, durch leichteReiterei, Verbindungen unter sich längs der Neisse un-terhielten.
General Regn! er, jetzt Oberanführer des Vortra-bes des napvlkonischen Heeres, war (10 Uhr Mor-gens) vor Görlitz erschienen. Es schwammen viele ta-pfere sächsische Reiter über den Fluß selbst, damit der Feinddas rechte Neisse -Ufer verlasse. Doch die russische Rei-terei war den Sachsen weit überlegen. Erst nachdem dasFußvolk des Generals Regnier herbeikam, vorzüglichaber, als man entdeckt hatte, die Brücke links demDorfe Leschwitz sey unzerstört geblieben, und als die Sach-sen nun hiuübereilten, entsagte General Pahlen der lau-