6 /.
von wirksamen Kartätschenladungen begleitet. Das vonden nachrückende» französische» Massen getrennte, vonseiner Reiterei verlassene Fußvolk ward grbßtcntheils nie-dergehauen oder gefangen; nur ein kleiner Theil fandRettung in eiliger Flucht. Dreihundert Gefangene, eilfKanonen waren die Beute der tapfern Preußen, zwölf-hundert Franzosen getbdtet oder verwundet. Aber auchdie Preußen waren nicht ganz ohne Verlust geblieben,der im Ganzen aus 16 Officieren und 70 Gemeinen be-stand. Die Nacht sicherte den Rückzug der Sieger nachLobendau . Die Franzosen verzichteten dagegen für diesenTag, weiter als Haynau und Michelsdorf vorzurücken.Der linke Flügel der Verbündeten blieb diesen Tag nochbei Goldberg. Der. Nachtrab desselben unter GeneralPahlen behauptete bis Abend den Punct Lbwcnberg unddie hinter demselben gelegenen Plachwitzer Höhen; zer-störte auch die Brücken über den Voberfluß. Als aberam Abend Marschall Macdonald mit der Uebermachtseines Heertheils vor Löwenberg erschien, mußte Pah-len die Stadt räumen und sich auf der Goldberger Straßenach Petcrsdorf zurückziehen. Macdo n a l d lagerte dar-auf bei Löwenberg. Napoleon mit den Garden inBunzlau ; Ney, Lauriston und Regnier waren beiHaynau und zwischen Haynau und Bunzlau gestellt;Vertrand hatte, bei Rackwitz über den Bober gegan-gen, Stellung bei Deutmannsdorf.
Auch am 27. Mai setzte das preußisch-russische HeerRückzugs- und Flankenbewegung fort. Nämlich GeneralBlücher führte den rechten Flügel des Heeres, jedochweil er vom Feinde nicht gedrängt wurde, erst Nachmit-tags r Uhr in zwei Colonnen nach Merkschütz, wo er sichlagerte; wahrend sein Nachtrab anfänglich bei Liegnitz
Stand