zweiflung auf die weit schwächeren Preußen. Diese wur-de« durchbrochen, verloren einen Theil ihres Geschützes,und sahen sich gezwungen, den franzdsischen Divisionender Reiterei Dümonceau, Corbineau, Philip-pen, Durchzug zu gestatten. Die Russen aber verfolg-ten diese unaufhaltsam bis PeterSwalde und entrissen ih-nen nicht nur das eroberte Geschütz, sondern machtenauch eine außerordentliche Menge an Gefangenen. ZweiAdler, 81 Kanonen und 7,000 Gefangene, unter letzte-ren die Generale Vanda innre, Haro und Guyot,sielen den Siegern in die Hände. Die Franzosen hattenaußerdem großen Verlust an Todten und Verwundetenerlitten. Aber auch die Verbündeten betrauerten man-chen Tapfern. Doch der errungene Sieg weckte allge-meines Frohlocken beim Heere; denn nun waren die Fol-gen der Verlornen Schlacht bei Dresden unschädlich ge-macht, und Bahnen zu neuen Siegen gebrochen.
Wahrend dieser Ereignisse bei Kulm, hatten die übri-gen Abtheilungen des napoleonischen Heeres ihre Bewe-gungen fortgesetzt. Der Kbnig von Neapel erreichte(30. August) Zethau. Marmont konnte nur bis Al«tenberg vorrücken, weil ihm das zurückgebliebene Gepäckeder Verbündeten lange Zeit die Wege durch die Falken-hainer Schlucht versperrte. Marschall St. Cyr lagertebei Dittersdorf, und nahm hier die Ueberbleibsel vonVandamme's geschlagenem Heerestheil auf.
Am folgenden Tag (zi. August) zog der Königvon Neapel in Sayda ein; Marmont lagerte bei Zinn-wald, und St. Cyr bei Liebenau. Die Niederlage Van-dammes hatte jedoch den französischen Heerführern dasGefährliche einer weitem Bewegung in die Ebene vonLdplitz gezeigt, wo sie von den vereinten Hauptkrafte«