Regimentes. Auch ließ er die Verbindung mit dem Heer-theil Regniers ernster herstellen. Gleich nach diesenAnordnungen zeigte sich wieder feindliche Reiterei, diemit größter Kühnheit die Feldwachen zurückzudrängensuchte. Doch das bayerische Fußvolk, seiner Ueberlegen-heit gegen Reiterei bewußt, trieb die Preußen auf ihrHeer zurück, das den Bayern bei Marzahne sichtbarentfaltet stand.
In der Stellung des verbündeten Heeres hatte sichkeine bedeutende Aenderung ergeben. Aber auch die bis-herige Stellung bei Kropstadt genügte dem MarschallOudinot noch nicht, um sich vor den Unternehmungeneines Gegners zn sichern, der äußerst behutsam sein Ziel,das ihm feindliche Heer über die Elbe zurückzuwerfen,zn erreichen strebte. Oudinot hielt für sicherer, sichganz nach Wittenberg zurückzuziehen, dort in einer feste»Stellung die weiteren Operationen des Hauptheers, sowie die Befehle seines Kaisers abzuwarten, und dieverlangten Verstärkungen an sich zu ziehen, vielleichtauch von den Fortschritten Davousts in seiner linkenFlanke Vortheil zu ziehen.
Um 2 Uhr Morgens am 3. Septembers zog Gene-ral Raglowich an der Spitze der Bayern , dann dasbayerische und franzdsi' Geschütz, ab; die DivisionenGuilleminot un, , ^thod folgten. Schon wardas 7 te Armeecorps ^ Rennsdorf gegangen. Gleichzei-tig mit dem 12ten Heertheil verließ General Bertrandseine Stellung bei Woltersdorf und Zahns und zog eben-falls gen Wittenberg , unaufhörlich von der feindlichenReiterei verfolgt und geneckt. Doch geschah die ganzeBewegung in der größten Ordnung. Nach ihrer Vollen-dung »ahm General Bertrand mit seinem Fußvolk undIV. 7t«s Buch. H