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Vierter Band.
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chen. Links der Batterie ward die Reiterei des Her-zogs von Padua aufgestellt. In dieser gut gewähltenStellung hatte Bertrand eine Zeit lang mit günstigemErfolg gekämpft und begann schon mehr Raum zu ge-winnen. Der ausgezeichnete Feldherr Bülow aber,nachdem er Gewißheit hatte, Bertrand wolle mit sei-nen Massen das viel schwächere Corps Tauenzienöerdrücken, entschloß sich sogleich schnell vorzurücken unddie linke Flanke seines Gegners zu bedrohen. Es waretwa 1 Uhr Mittags, als er mit drei Brigaden auf denKampfplatz erschien, zwei Brigaden im ersten Treffen entfal-tete, eine Brigade aber hinter jenem, als Rückhalt auf-stellte. General Thümen eroberte trotz alles Wider-standes das Dorf Nieder - Gersdorf. Dem OberstenKraft aber, welcher die 2te Brigade Bülowö führte,gelang es nicht, ähnliche Vortheile auf dem linken Flü-gel Bertrands zu erlangen; denn schon kam das 7tefranzösische Armeecorps heran, um General Bertrandzu unterstützen. Der blutige Kampf hatte vier Stundengedauert. Die aus Nieder - Gersdorf nach Rohrbeck zu-rückgeworfenen Abtheilungen des 4ttn Heertheils warenunterdessen aufs Neue gesammelt, während GeneralRegn «er sich wirklich zwischen Golsdorf und Denne-witz entwickelt, und nur die Erscheinung des HeertheilsOudinot abzuwarten schien, um der Preußen Mitteund deren rechten Flügel mit Nachdruck anzugreifen. Die-ser Flügel war aber schon bi^ linker Hand von Golsdorfvorgerückt, und begann die linke Flanke der Franzosenzu umgehen. Der Marschall Ney fing an auch für sei-nen rechten Flügel besorgt zu werden, weil derselbe im-mer lebhafter durch des tapferen Bülows Schlachthau-fen bedrängt ward. Darum ließ er die Divisionen Pac-