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Vierter Band.
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bnick befehligte, mußte die daselbst angehäuftenVorrürhejeder Art, daö Geschütz aus dem Zeughause, auch die ver»schiedenen Cassen, nach dem Mntterlande zurücksenden;mit der Besatzung selbst abziehen ( 16 . August) und durchein Bataillon, aus dem iten, 2ten und 3 ten Bataillonder mobilen Legion des Isar -Kreises zusammengesetzt,ferner mit einer öpfüudner Batterie, und einem Geschwa-der Chevaurlegers die Vertheidigung Rattenbergs, derStellung vom Grattenberg und dem Plateau bei W'orgel,übernehmen. Nur an den Jnn - Ucbergängen auf derStraße nach Innsbruck blieben Beobachtnngs - Posten zu-rück, die bei Erscheinung irgend eines Gegners die Brü-cken zu zerstören, und Nachricht von allen Vorfallen zugeben hatten. Durch diese Maßregel beugte man derGefahr vor, daß bei irgend unvorhergesehenen Ereignißdie Bayern in Tyrol vom Hauptheer abgeschnitten werdenkonnten.

Unter diesen Arbeiten ging der Waffenstillstand der krieg-führenden Machte in Deutschland , seinem Ende entgegen.Schon zog sich ein auS vier französischen Divisionen und ei-nem Reitercorps bestehendes Heer unter dem Marschall Au-gereau unter der Benennung Observations-CorpSvon Bayern bei Würzburg zusammen. Es geschahvon Seiten des französischen Hofes das Ansinnen, daßdie im Lager bei München stehenden Bayern jenem Heere> zugetheilt werden möchten. Nachdem aber auch bestimmte, Nachricht in München eintraf, daß sich ein österreichisches! Heer, etwa 25,000 Mann stark, unter dem Felozeugmei-ster Fürsten Reuß, gegen Bayerns Grenzen in Bewe-gung gesetzt habe, brach General Graf Wrede aus deinLager auf, eine Sellung jenseits deSJnns, bei Braunau zu nehmen ( 15 . August). 2» diese Stadt selbst verlegte