die tapfern ostprenßischen schweren Regimenter zu Hülfegerannt, um die glänzendsten Angriffe auszuführen, undwäre nicht während dessen Klenau über Thräna herbei-gerückt. Das zwang den König von Neapel hintersich auf die Höhen von, Städtchen Liebertwolkowitz undhinter Wachau zurück. Wittgenstein aber ließ dasGefecht nicht länger fortsetzen, weil er den Hauptzweckdesselben, Erkennung des gegenüberstehenden Feindes, er-reicht hatte. Außer der Reiterei des Kbnigs vonNeapel hatten sich auch die Heertheile Victor, Lau-riston, Poniatowsky in der Umgegend Leipzigs ge-lagert. Die Gefangenen sagten aus, daß Kaiser Napo-leon ebenfalls mit seinen Garden jeden Augenblick er-wartet würde.
Das böhmische Hauptheer hatte am Abend diesesTages folgende Stellungen eingenommen: die Hauptge-lager des Kaisers von Rußland und des FürstenSchwarzenberg waren in Altenbnrg; das des Kai-sers von Oesterreich und desKdnigs von Preu-ßen in Freiberg . Die Reiterei der Verbündeten standin Liebertwolkowitz, rechter Hand von diesem Orte, linksvon Gossa; deren Vormachten hinter Gossa; eine starkeAbtheilung Fußvolk und Reiterei bei Gröber». — GrafKlenau lagerte gegen Liebertwolkowitz. Die DivisionFürst Gortschakow bei Störmthal . Kleist hatteStellung zwischen Gröber» und Magdeborn. Die russi-schen Grenadiere bei Espenhayn. — Der österreichischeHeertheil Meerfeld und die österreichische Reserve la-gerten bei Groitsch. — Die russischen und preußischenGarden und die schwere Reiterei standen in und bei Mei-selwitz. Der Heertheil Giulay hatte Stellung bei Musch-witz. Gegen Lützen zu bewegten sich die leichten Reiter