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den. Der Pariser Friede hatte die Hauptstadt des öster-reichischen Kaiserthums bezeichnet, wo zwei Monate spä-ter die wichtige Unterhandlung darüber, und, unter Ge-währleistung der großen Mächte und mit Einwilligungaller Theilnehmer, jener groß^ Fürsten - und Vblker-Vertrag abgeschlossen werden sollte, welcher dauerhafte»Friedenszustand in Europa bringen, konnte.
Aber erst zu Ende Septembers sah man die Mehr-heit von den Beherrschern der verschiedenen Staate»Enropens und deren ausgezeichnetste Käthe, die Kaiservon Oesterreich und Rußland , die Könige vonPreußen, von Bayern , von Dännemark, vonWürtemberg, so wie fast alle deutsche Fürsten in jenerStadt versammelt, auf welcher die Augen aller Völker,unter mannigfachen Hoffnungen, Ahndungen, Besorg-nissen ruhten.
In dieser erlauchten Versammlung erblickte manneben grossen Staats-Männern, hochberühinte Feldherrn;neben Schwarzen berg und Wellington auch denFeldmarschall Wrede, welchen Bayerns König z»seinem Bevollmächtigten envählet hatte.
Die dem Fürsten Wrede gegebenen Königlichen Auf-trage waren ganz einfach. Sie beschränkten sich daraufzu erhalten, was Bayern besäße, oder für das, wasBayer» etwa abtreten-könnte, vollständige Entschädigungzu empfangen. Diese billigen Anforderungen verbünde»mit dem gerechten Wunsch?', daß die unbedingte Selbst-ständigkeit Bayerns bei allen möglichen Ereignissen un-angetastet bleibe, begründeten sich auf die feierlich m^Oesterreich eingegangenen, und von den übrige».große»Mächten als gültig anerkannten Verträge. (Beilage 1. u.2.)
Diese Verträge waren von Bayerns König theil-