thümliche Daseyn des Königes von Sachsen vertheidigt,hatte aber immerdar den Grundsatz anerkannt, die Hei-ligkeit der Vertrage müsse »»entweiht bleiben; die Ent-schädigungen der großen Machte, als Wiederherstelle,:Deutschlands müßten ausgemittelt werden, ohne wohl-erworbene Rechte anderer Staaten zu beeinträchtigen.Bayern nahm diesen Grundsatz auch für sein Interesse inAnspruch. Oesterreich verlangte dagegen von Bayern Nun die Zurückgabe des Jim - und des Hausruck-Vier-tels, des Fürstenthums Salzburg, mit Ausnahme derZwischen der Salza und Saale gelegenen Aemter, alsoeine Seelenzahl von LOY,948 Menschen. Dafür mußteerst vollständiger Ersatz ausgemittelt werden, der wiederöen Besitzstand anderer Staaten zu verändern drohte.Bayern im Hinblick auf die neuen Erwerbungen Rußlands n»d Preußens in Polen und Sachsen , auf die des Hau-ses Oesterreich, welches ausser denen wiedererlangten,vhon früher besessenen Landern, eine Mehrzahl vont47tausend Seelen, den Besitz der Lombardei und Vene«h'gs errungen hatte, ferner im Hinblick auf Holland ,welches ganz Belgien mit Luxemburg, und auf Hanno-ver , welches einen Zuwachs von LSOtausend Seelen, selbstWeimar , welches Ootausend Seelen gewonnen harte,Raubte mit Recht auch volle Entschädigung für das,es selber erst abtreten sollte, verlangen zu können.Vorschläge mancher Art wurden gemacht, verworfen,wieder erneuert. Von allen Seiten jedoch trat man sich"ähcr, um endlich bald den Congreß mit Befriedigungsämmtlicher Betheiligten und mit dem Werke zu krönen,"he Staaten Deutschlands durch ein allgemeines Föde-rativ - System zu verbinden. Bayern selbst, dessen künf-*lges staatöthümliche Daseyn, noch immer keine feste Ger
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