gemeinschaftliche Waffenplatz seyn sollte. Zu Mainz u.ndüber die aus Oesterreichern, Preußen, Bayern , und ausFrankfurter , Jsenburger, Reußischen Truppen, sowie ausdenen von Nassau und Hessen-Cassel gebildete Besatzungführte der berühmte Erzherzog Carl von Oester-reich als Gouverneur, den Oberbefehl. — Auf der Lin-ken vom bayerischen Heere sah man die Schaaren desKronprinzen von Würtemberg, zwischen demAlb-Flüßchcn und dem Neckar eingelagert. Ihre Voe-truppen streckten sich bis Kehl . Eine Division derselbenwar auf das linke Rheinnfer übergegangen.
Collvredo's Heertheil lagerte zwischen Bruchsal ,Offenburg, Pforzheim; — der des Fürsten Hohen-zollern zwischen Offenburg, Freyburg, Rottweil .Die österreichischen Reserven zwischen Heilbronn , Hall,Ulm und Eslingen.
Das russische Heer unter dem General Grafen Bat-clai de Tolli zog über Würzburg, Nürnberg , Bam-berg dein Rheine zu, um den weiten Raum zwischen dempreußischen Heere und dem Fürsten Schwarz ende rgauszufüllen.
Noch traten in Ober-Italien etwa 60tausend Man"Oesterreicher unter dem General Baron Frimon t zusam-men, welche vereinigt mit den Streitkraften Sardiniensdie Bestimmung erhielten, in zwei Massen durch das Kal-liserland und durch Savoyen in Frankreich vorzudringen.
Der Feldmarschall Wrede traf am 6. Mai in sei-nem Hauptgelager zu Mannheim ein, besichtigte den derVollendung nahen Brückenkopf bei Germershcim, ließ dieverschiedenen Cvlonnenwege untersuchen und bereitere Allesvor, auf den ersten Wink, seine Schlachthaufen gege"Frankreichs Grenzen in Bewegung zu setzen. Zur Bewaff-