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kil'chen erblickte er kleine Abtheilungen feindlicher soge-nannter Freikorps , welche nach kurzem Geplänkel durchdie Colonnenspitze der Bayern , mit Abnahme einigerGefangenen, verjagt wurden. In der Nähe von Saar-gemünd erwachte das Geplänkel vo.n Neuem. Der Feindhatte am rechten Saar -Ufer einen mit Pfahlwerk um-gebenen kleinen Brückenkopf angelegt, welchen er miteinigen hundert Mann vertheidigen wollte.
Raglowich ließ sogleich einige Kanonenkugeln hin*überspielen, während drei Compagnien des 4ten leichtenBataillons in geschlossener Masse den feindlichen Brücken-kopf erstürmten. Des Feindes Widerstand war nur dereines regellos kämpfenden zusammengelaufenen Haufensgegen kampfgewohnte Truppen. Der Ingenieur MajorEttlinger war es, welcher den ersten Sturmpfahl desWerkes ausriß, mit jenen drei Compagnien in den Brü-ckenkopf und mit dem fliehenden Feind zusammen in dieStadt Saargemünd eindrang. Die feindlichen Haufen,welche mehrere Todte auf dem Platz ließen, wurden theilsgefangen, theils versprengt. General Raglowich ließdann sein Fußvolk auf den Hbhen hinter der Stadt undauf den Straßen nach Bouqemont und Lüneville Stellungnehmen. Generallieutenant Prinz Carl von Bayernzog mit seiner Reiterei noch bis Saaralben und nah>nunterwegs mehrere feindliche Gensdarmen und sogenanntefranzösische Kosaken gefangen. Noch am Abend des Tagesverlegte Fürst Wrede sein Hauptgelager nach Saarge-münd , in welche Stadt auch das rste Bataillon desGarderegimentS einzog.
Am folgenden Tag (24. Juni) ward die Bewegungfortgesetzt. Die Division Raglowich ging bis Bou-qemout; die Reiterdivision Prinz Carl gen Pfalzburg,