Als unmittelbare Folge dieser Bewegungen, durchwelche die Stellung des französischen Generals Rappbei Weissenburg gänzlich im Rücken genommen und ihmdie Hoffnung eines unangefochtenen Rückzugs zu denUfern der Mosel und Marne benommen ward, verließRapp die Lauter-Ufer und nahm Stellung vor dem Ha«genauer Forst, mit seiner Rechten bei Selz, mit seinerMitte bei Surreburg, mit seiner Linken auf der nachBitsch führenden Straße. Er hoffte durch diese Stellungdas zu schnelle Vordringen der Verbündeten zwischen Ha«genau und Saverne noch verhindern zu können. DerKronprinz von Würtemberg aber, welcher schonAnordnungen zum Angriff der französischen Stellung beiWeissenburg getroffen hatte, war kaum vom Rückzug deSGenerals Rapp benachrichtiget, als er selbst nach Weis-senburg vordrang, Lauterburg besetzen ließ und seinenVortrab bis Jngolsheim vorschob.
Am 26. Juni's verlegte Fürst Wrede sein Haupt«gelager nach Morange. General Czernitschef setzte,von Kedange aus, seine Bewegung fort, um zwischenThionville und Luxemburg , Verbindung mit letzterer Fe-stung zu erhalten. General Graf Lambert mußte mitseinem Großtheil Aufstellung bei Pont'a Chaussy nehmen.Streifparteien, deren Großtheil bei Conde', mußten dievon Saarlvnis nach Metz führende Straße und Metz sehrnahe beobachten. Zur Unterstützung Lambertö zog dieDivision Beckers nach Foligny und St. Avold . Gene-rallieutenant Zoller bis Gerbecourt. General Prey -sing über Chateau-Salins, auf der Straße nach Nancy ,bis Mazerülle; seine Vorhut bis Neuvelotte; die Infan-terie-Division Raglowich bis Moyenvicq; der PrinzCarl von Bayern bis Einville, mit den Vortruppen