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Chalons für Marne anschlössen, versuchten an demselbenTage, diese Stadt gegen das Corps des Gencrallieute-uaiits Czernitschef zu vertheidigen. Dieser aber, ob-gleich er durchaus kein Fußvolk bei sich hatte, erstürmtedennoch die hartnäckig behauptete Stadt. Der bayerische Major Baron Hertling nämlich, welcher mit zwei Ge-schwadern des bayerischen Lten Chevaurlegers-Regimentsjenem Corps zugetheilt war, ließ eine seiner Escadronenabsitzen und gebrauchte sie als Schützen gegen die ver-rammelte Stadt. Die Bayern durch den übrigen Theildes Corps kräftig unterstützt, erbrachen mit tapferer Faustdie Stadtthore und erstritten nun, mit den Waffen in derHand, den Besitz der Stadt selbst. Mehrere Feinde wur-den niedergemacht, mehrere gefangen genommen; denBewohnern ward starke Contribution auferlegt*).
Am 3. Juli verlegte Fürst Wrede sein Hauptgelagernach Bar le Düc, wo auch und in der Umgegend die Di-vision Beckers und die Brigade Maillot Aufstellungempfingen. General Zoll er führte seine Division überBar le D»c bis Faur; General Preysing den Großtheilseiner Division bis Laymart, mit den Vormächten bisAuzecourt und Nettancourt, anderseits bis Sermaize, aufder Straße nach Vitry. Die Division Delamvtte zogMit dem großen Artillerie-Park bis Ligny; die BrigadeSeidewitz bis Savonnieres und Longeville; die Divi-sion Prinz Carl bis St. Aubin und Faux und die Di-
*) Generallieutenant Graf Czernitschef anerkennt in seinemamtlichen Bericht über dieses Gefecht die ausgezeichnete Ta-pferkeit der dabei kämpfenden Bayern, und namentlich desMajors Baron Hertling, der Lieutenants Jtzstein,Miller, Pamner und Aahner vom rten Chevaux-legers-Regiment an.