der,, gesehen zu haben, er müsse aber bedauern, daßsie nicht das gebührende Maaß und Verhältniß hatten.
Zur Ausmittclung desselben ging man nun zujener Zeit rein praktisch zu Werke. Es wurden Ge-schütze von geringster bis zur größten Lange, vomleichtesten bis zum schwersten Kaliber gegossen. Dannspannte man Lcincwand in verschiedenen Abstandenaus, als Ziel und Maaß der Weite der Schüsse.Diese wurden auch über ein mehr oder weniger un-ebnes Land gethan, um mit dem Auge die Wirkungund Bahn der Geschosse beurtheilen zu können.Durch das Mittel dieser Versuche gelangte man dennauch zu richtigern Verhältnissen. Man schaffte ocm-uach sowohl die zu großen als zu leichten Kaliberab, und führte für solche die von Gustav Adolph erfundenen 3 oder 4 pfündigen Feldstücke ei». Hier-aus entstanden in der Folge die sogenannten Regi-mcntssiückc. MchrcreS darüber in dem folgendenZusatz. Doch muß hier »och bemerkt werden, daßder Kurfürst selbst ein sehr tüchtiger Artillerist ge-wesen seyn, und die größten Geschütze zu richten ver-standen haben soll, so daß, wenn sie gelößt wurden,daS Ziel selten verfehlt ward-
Hinsichts der taktischen Kunst stand daS Vran-denburgische Heer zu jener Zeit im Allgemeinen aufgleicher Linie mit den übrigen Europäischen Truppcn-Was daher namentlich im Montecuculi von derdamaligen Art der Kriegführung und insbesonderevon dem Gebrauch der verschiedenen Waffen zumGefecht gesagt wird, gilt auch vonHen Brandenbur-gern- Hier nur einiges davon.
Die Aufstellung zum Gefecht geschah in drei»> Druyr Branden?. KrirgSvrrfaffan,