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Chronologische Uebersicht der Geschichte des preussischen Heers dessen Stärke, Verfassung und Kriege seit den letzten Kurfürsten von Brandenburg bis auf die jetzigen Zeiten / mit vielen erläuternden Zusätzen von F. v. Ciriacy
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328
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Bei den Unteroffizieren war die Huttrcsse vonGold für so gGr.

Dazu r Paar lederne Handschuh 12 gGr.

Z Quentchen goldne Treffen an den Aufschlagenund Klappen ig gGr. 9 Pf.

Also kostete die Unteroffizicr-Montirung bei denMusketieren 7 Rthlr. 4 gGr. 4^ Pf-

Dei den Grenadieren weil die Mütze 21 Gr. mehrkostete 8 Rthlr. i gGr. 4^ Pf.

Und die der gemeinen Grenadiere wegen des Mehr-betrags der Mützen 6 Rthlr. 18 gGr 72 Pf.

Von dieser Montirung wurde» Hut, Grenadier-Mütze, Rock , Hosen und Kamisol alle Jahr, Kamisol-Acrmcl und Sabel-O.uastc alle 2 Jahr, die Strümpfe,Bleche an den Grenadier-Mützen, und die Unteroffi-zier-Handschuh alle 3 Jahr neu gegeben. Dafürdaß sich die Gemeinen innerhalb dieser 3 Jahre dasWand an den Hosen, und auch , Paar Strümpfe,die Unteroffiziere überdies noch r Paar lederne Hand-schuh und eine Säbelguaste anschaffen mußten, durf-ten sie ihre ausgetragene Montirung verkaufen. Vonden alten Kaimsblern mußten sie sich aber vorherBrusttücher und Scblafmützen letztere mit einem Um-schlag von blauem Tuch selber machen. Die Mon-tirung wurde regelmäßig den iste» Mai jeden Jah-res, wenn aber der König über das Regiment Revuehielt, erst den Tag vorher ausgegeben.

Alle 7 Jahr erhielt ein Regiment neues Leder-zeug. Von diesem kostete

1 Säbelgehcnk . . .Rtlr. 22gGr.

und war es aus einem Stück gemacht i - 4 -

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