Auf die Beurlaubten wurden zwar die kleinenMontirungsstücke auch gut gethan; sie erhielten aberjährlich nur r paar Schuh, i Halsbinde, i Haar-band, alle 2 Jahr i p. Knieriemen, und die Kompag-uic-Unkosten, zusammen l Rtlr. 8 gGr. 3 Pf. DenBetrag der übrigen Stücke durften die Kompagnie-Chefs cüibchalten, wofür sie gehalten waren, dennöthigen Zuschuß für die Dienstthuer von i Rtlr.3 gGr. 6 Pf. zu tragen.
Hinsichts der äußern Abzeichen unterschied sichdie Montirung der Infanterie-Regimenter vielfachvon einander. Nicht alle hatten Klappen, und dannwaren diese wie die Aufschlage von verschiedener Farbe.Einige Regimenter hatten weiße, andere gelbe Knopfeund demgemäß Litzen von gleicher Farbe, die Offiziereund Unter-Offiziere aber silberne oder goldnc Litzenund dergleichen schmale oder breite Huttrcffen. DieHüte der Gemeinen waren sämmtlich weiß eingefaßt,und die Grenadier-Mützen von verschiedener Tuch-farbe, hoch und in der Form eines ZuckerhutS spitzzulaufend. Die Unterkleider, als Westen und Hosen,waren theils weiß, theils gelb in allen Nuancen die-ser Farbe, theils roth. Die Regimenter No. 7,i5 und 3i hatten schwarze, alle übrigen Regimen-ter rothe Halsbinden. Bei den Garnison -Truppenwaren die Aufschläge, Klappen und Unterkleidervon hell- oder dunkelblauer Farbe. Die Land-Re-gimenter trugen ganz blaue Röcke mit dergleichenUnterkleidern. Das Berliner Regiment hatte rothe,das K'onigsberger gelbe, das Stettiner schwarze, dasMagdeburger karmoisinrothe Aufschlage.
D>e Artillerie hatte ganz dunkelblaue Ober-Mon-tirung, gelbe Knöpfe, paille Unterkleider, Seiten-