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in Westphalen und Hessen , zur Verstärkung deS dorrtigen von Festungen entblößte» Ktiegöthcaters.
10) Die große Vermehrung der Artillerie, worü-her im Zusatz 28 mehr gesagt worden ist.
n) Die Vervollkommnung der Elcmcntar-Taktik.Eigentlich wciüger mit neuen Erfindungen bereichert,ward vielmehr nur das gar zu Ueberflüssge abge-schafft, und Las Vorhandene mit größerer Genauig-keit gemacht. Der Gebrauch der Spanischen Reuterbei Vertheidigung einer Wagenburg, noch im Regle-ment von 1748 vorgeschrieben, kam wenigstens nichtweht in Anwendung. Eben so daö Ausfallen derGrenadiere aus den QuarrceS, da sie überdies vonden Musketieren getrennt, besondere Bataillone for-mirtcn. Von neu eingeführten Bewegungen könnenangeführt werden
g. der Aufmarsch en evtntail welcher 1762 nacherkannter Unausführbarkeit der Schwenkung ei-ner langen «»getheilten Linie entstand,d. Das Vorziehen eines Flügels bei einer rechtsoder links abmarschirten Kolonne. Diese Be-wegung erfand der Herzog von Bevern beimAnmarsch zur Schlacht von Prag , als man ver-legen war, die verschieden abmarschirten und mitden Teten zusammengetroffene» Kolonnen zurSchlachtordnung zu entwickeln,c) Die Formirung der Bataillone in ro statt vor-her in 8 Zügen, seit der Schlacht von Kollin.st) Nach dem 7 jährigen Kriege der Marsch inSektionen. Im Anfange dieses Kriegs wurdenoch stets in Zügen abmarschirt, und bei Veren-gerung des Wege- zu beiden Seiten abgcbrv-