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Chronologische Uebersicht der Geschichte des preussischen Heers dessen Stärke, Verfassung und Kriege seit den letzten Kurfürsten von Brandenburg bis auf die jetzigen Zeiten / mit vielen erläuternden Zusätzen von F. v. Ciriacy
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Zugbich mit Errichtung der Akademie wurdeauch die Pepiniere in der Art erweitert, daß ohneRückstch ruf die Zahl, alle zum Dienst im Heersich vernichtende Individuell dem öffentlichen Un-terricht leivohncn dürfen.

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Zuckt nid kriegerische Ausbildung des Herr-in d »Jahren von 1807 bis Lade 1812.

Die ^atlreicken in dieser Zeit über alle Gegen-stände vs ^rlegswesens erlassenen Verfügungen wirk-ten sichrlar auf den guten Geist und die kriegerischeAusbiloing des Heers. Zuvorderst war mit der Tren-nung del Ockouomie-Wesens von den organischenEilirichtliigen der Truppe» eine Beimischung in demVcrhaltnß der Befehlshaber zu ihren Untergebenenentfernt werden, welche zwar bei der Individualitätso vieler edlen Männer, welche eben deshalb um soauögezcic)»eter dastehen, das ansprechende Bild einesseine Kinder versorgenden Vaters erblicken, auf derandern Seite aber auch desto sticfoaterlichercr Bc-handlunc Raum ließ. Was also bloß von der indi-viduellen Beschaffenheit der Kompagnie-Inhaber ab-hing, ward dagegen nunmehr von Königlicher Mildeausgegargcne feste Bestimmung, und allgemeinesPrinzip.

Nienals noch durfte sich der Krieger solcherFürsorge und Aufmerksamkeit für seine nochwendigenBcdürfnise erfreuen, als jetzt. Namentlich geschahfür die Verpflegung der Kranken mehr alö je vor-her, nachdem hierzu von Seiten des StaatS auf eine