Erklärung der Kupfer.
der ersten Tafel ist das Erste Ostpreußische Anfaule-rie-Regiment dargestell«, wie es in den verschiedenen Pe-rioden montirt war. Mit Ausnahme der Farbe der Kra-gen, Aufschläge und Klappen, gelten diese Abbildungenfür alle übrige Infanterie-Regimenter und Fußwaffen.Bei einigen der Erster» hatten die Offiziere auch silberneoder goldne Achselbander.
No. i. stellt nun einen Pikcnirer aus der Periode desgroßen Kurfürsten Friedrich Wilhelm vor.
Nv- 2. einen Musketier aus der Zeit Friedrichs I. und
No. 3. einen Grenadier unter Friedrich Wilhelm I.
No. 4. ist ein Offizier, so wie
No. 5. ein Gemeiner aus der Zeit Friedrichs II.
No- 6 . ebenfalls ein Offizier.
No. 7. ein Gemeiner unter Friedrich Wi lh el m II. n.
No. 8- ein Gemeiner unter Friedrich Wilhelm III.bis zum Jahr ig»7. Dom Jahr -Zoo an, in welchemdie Montirungen in dieser Art eingeführt wurden,trugen auch die Offiziere in Friedenszeiten keine Stie-felleten mehr, sondern lange Stiefeln.
No. 9. stellt einen Offizier, und
No. »0. einen Gemeinen der gegenwärtigen Zeit vor.
In der zweiten Tafel ist
No. ein Reiter aus der Zeit des großen Kurfürstenund Friedrich« I.
No. 2. «in Kürassier der folgenden Zeiten bis zum Jahr1807, nur daß bis zum Jahr -795 noch der Küraßdazu gehörte- Die'Dragoner jener Zeit unterschie-den sich, besonders nachdem die Röcke vorne ganz zugemacht warben, wenig, und nur durch deren längereSchöße von den Küraffiercnl
No. 3. ist ein Dragoner, und
No. 4. ein Unteroffizier bei den Kürassieren der gegen-wärtigen. Zeit- *
Eine ausführlichere abbildliche Darstellung der sämmt-lichen Truppengattungen jeder Periode ist deshalb unter-blieben, um das Werk selbst nicht zu yertheuern»