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wenigstens 14 bis 18 Zoll groß seyn, damit die Kanonebequem in die Schießscharte hineingebracht werdenkann. Damit die Schießscharte für alles Feldgeschützdienen kann, so macht man die innere Ocffnung nichtunter und nicht über 2 Fuß weit.

Die Weite 06 der äußern Oeffnung (llg. 76.)macht man größer, als die der innern Oeffnung, damitman nach mehreren Richtungen feuern kann, indemder Gebrauch des Geschützes sonst sehr eingeschränkt seynwürde, und der angreifende Feind sich demArtiilcriefeuerauS der Schanze leicht entziehen könnte. Am gewöhn-lichsten macht man die äußere Ocffnung bey schwachenBrustwehren, 6 Fuß, und bey starken Brustwehren,8 bis 9 Fuß weit. Wollte man die äußere Oeffnungnoch weiter machen, so würden die Ecken I und n zuspitz seyn, und daher durch die feindlichen Kanonkugelnleicht weggerissen werden können, wodurch nicht alleindie Artillerie ihrer Bedeckung beraubt, sondern die Be-satzung selbst Gefahr laufen würde, im Rücken beschos-sen zu werden, wie dieses die in 79. gezogenenSchußlinien des Feindes deutlich zeigen.

Aus diesen Gründen ist es daher auch sehr ge-fährlich und fehlerhaft, den Schießscharten, in Bezie-hung auf die Brustwehr, eine schräge Richtung zugeben, weil die Spitze ^ dem feindlichen Geschütze nichtlang widerstehen kann und daher bald zerstört seynwird. Ueberdem haben die schrägen Schießschartennoch den Nachtheil, daß die Brüstung sehr niedrigwerden muß, indem die Mündung der Kanone nicht