das Einschlagen derselben verursacht, wird die Bö-schung so locker gemacht, daß sie wahrscheinlich baldeinstürzen wird.
Das einzige Mittel, glaube ich, wäre noch bei-nahe dieses, daß man z oder 4 Faschinen über einan-der legte, und durch einen Pfahl die (bg. 94.) zusam-menbrfestigte. Diese Theile der Bekleidung würdenalsdann durch Pfahle «in an die Böschung x^ festge-nagelt. In b ig. 95. sind diese Theile der Bekleidungmit L und (i bezeichnet. Die Pfähle, womit dieseTheile lZ und (i an die Böschung festgenagelt wer-den, sind mit « bezeichnet, wodurch zugleich gezeigtwird, nach welcher Ordnung diese Pfähle eingeschlagenwerden müssen, damit nicht zwey oder mehrere zu dichtneben einander kommen. Um diesen Theilen L und Odie gehörige Verbindung unter sich zu geben, so müssendie Pfähle dir, ohngefähr i bis Fuß durchgreifenund es darf nicht Fuge auf Fuge gelegt werden, wiek-8- 95 - zeigt.
Durch diese Anordnung wäre dem Fehler, daßdie Böschung durch die Menge Pfähle ruinirt und demEinstürze nahe gebracht würde, einigermaßen abgehol-fen: denn statt, daß man vorhin zur Befestigung einer
Ankerwiede ist, weil desto mehr Erde darauf zu liegenkommt- Wicdeist ein Ausdruck, der bey den Landleutenim Gebrauche ist. Man versteht darunter eine dünne Wei-den- oder Birkenruthe, welche so lange gedreht wird, bisste beinahe so geschmeidig wie ein Strick wird. Macht»uau oben eine Schlinge, so ist die Miede fertig.