Band 
[Textband.]
Seite
236
JPEG-Download
 

2Z6

Beide Hindernißmittel, sowohl die passiven, alsdie activen, müssen geschickt mit einander verbundenwerden: denn wenn erstere durch die andern nicht un-terstützt werden, so können sie den Feind nicht abhalten,sich dem Werke zu nähern. Der Feind kann sie mitMuße aus dem Wege räumen oder sich so breite Oeff-uungen durch machen, als er seinen Absichten und Er-fordernissen gemäß hält. Mit den activen Hinderniß-mitteln hat es eine andere Bewandniß. Diese könnenohne Zuziehung der passiven füglich bestehen, welchesauch ikn Felde, vorzüglich bey nicht sehr bedeutendenWerken, gemeiniglich der Fall ist; sie erhalten durchdiese nur eine größere Wirsamkeit.

Erster Abschnitt.

Die passiven Hindernißmittel nebst ihren Anordnungen.

§- iZY-

Die bis jetzt üblichen passiven Hindernißmittel,welche man bey den Feldverschanzungen anbringt, sindkolgende:

1) Graben vor der Brustwehr,

2) bedeckte Wege,z) einfache Glacis,

4) Places d'armes, ,

§) doppelte Glacis,

6) Vergraben,

7) detaschirte Werke,

8) Wolfsgruben,