i4 Belagerung
einer Kirche belegen? Heü- Magazin ab; nach 2 Gtun-den war aber altes Feuer gedämpft. (’•) Das Bombar-dement wahrte bis um r Uhr und wurde erst um 4 Uhrfortgesetzt; der Feind, der bis dahin aus mehreren Ge-schützen geantwortet hatte, ( J ) lies nun auch feine Artil-lerie schweigen.
„Zn No. 3 . Waren 2 Haubitzen, ist No. 2. eine un-brauchbar' geworden, eine durch Zerspringen der hölzer-nen Äse, zwei durch Zerspringen der Affüten-Wände; siewurden in der Ruhest durch drei 7 pf. Haubitzen dervorgestern zuM CorpS gestoßenen 7pf. Haubitz-BatterieNo. 2. erseht." ö
Von 4 bis 7 Uhr antwortete der Feind; es stiegenin der Stadt aber keine Flammen auf; nach siebe« Uhrhielt Man von beiden Seiten ein.
Der Prinz lies nun den Commandanten auffordern.Er gab zur Antwort: er werde seinen Kriegsrath zusam-men rufen und das Resultat der Conferenz am andernMorgen um 8 Uhr mittheilen.
Zn der Hoffnung, die Entscheidung dieses Krieg«-ratheS zu beschleunigen, und in der Ueberzeugung, daßder Feind nur Zeit zu gewinnen suche, begann das Bom-bardement um 9 Uhr wieder, tlm i Uhr, in der Nachtvom 29stet> Zum 3 osten, brannte die große Kirche ab, ei-einige daneben liegende Häuser standen bald in Flammen,Der Feind lies dies Feuer gaüz unbeantwortet. UnsereGeschütze blieben in voller Thätigkeit bis um 3 UhrMorgens, und zogen sich, kittek früheren Bestimmunggemäß, allmälig zurück. ,,Jn deren St-lle etablirten sichvier Haubitzen des PreMier-LieukenaNt von Rüde, da
*) Notiz des Herrn Obersten von Roebl.