so Belagerung
erleichtert gewesen, allein nach der zweiten würde esschwer geworden seyn, das steile Ufer zu bestreichen, undandere als bohrende Schüsse auf dem Flusse anzubrin-gen. Die Gräben wären trocken, und die Werke desverschanzten Lagers, wenn auch überhöhet, doch in ihremInnern nicht gehörig rasirt gewesen. (Ein ganz Andrerwäre es, wenn die Fallais« nach allen ©eitert steile Ab-hänge hätte.) ,
Bei der jetzigen Vertheilung hat matt hingegen dengroßen Vortheil, nasse Gräben auf der Seite zu be-sitzen, welche man vorzüglich in Hinsicht des Ueberhöhenabefürchtet. Die hohen Cavalière, die Bäume auf denWällen hindern so leicht die Courtinen zu bestreichen ; manbeschießt die Anhöhen auf da« genaueste, und yat beiVorlassung des verschanzten Lagers nichts verloren, daalle Werke von der Stadt aus eingesehen sind. ( 4 )
Der Feind, nachdem er sich der Hauteur de Fal-laise nicht ohne viele Mühe bemächtiget hat, siehet sichin der Unmöglichkeit, sich ohne übermenschliche Anstrengung,stets im wirksamsten K-artätschenfeuer, an dem steilenUfer herab zu winden, muß hiernach über die wildeSambre gehen» und kommt dann erst hinter -einen be-deckten Weg, an den breiten nassen Graben, nachdemer sich durch die sehr feuchte Prairie des Dames sap-pirt hat.
Freilich verschwinden alle diese Vortheile bei demEinwurf: man könne, von der Höhe aus, die Stadt durchein Bombardement zerstören. — Allein ich frage: kannmit Bomben nicht auch aus der Tiefe oder vom Mont laCroix aus, die auf der Hauteur de Fallaise belegeneFestung oder umgekehrt vernichtet werden? Und, ist hierein Bombardement unbedingt anwendbar? — Man kann