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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
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20
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so Belagerung

erleichtert gewesen, allein nach der zweiten würde esschwer geworden seyn, das steile Ufer zu bestreichen, undandere als bohrende Schüsse auf dem Flusse anzubrin-gen. Die Gräben wären trocken, und die Werke desverschanzten Lagers, wenn auch überhöhet, doch in ihremInnern nicht gehörig rasirt gewesen. (Ein ganz Andrerwäre es, wenn die Fallais« nach allen ©eitert steile Ab-hänge hätte.) ,

Bei der jetzigen Vertheilung hat matt hingegen dengroßen Vortheil, nasse Gräben auf der Seite zu be-sitzen, welche man vorzüglich in Hinsicht des Ueberhöhenabefürchtet. Die hohen Cavalière, die Bäume auf denWällen hindern so leicht die Courtinen zu bestreichen ; manbeschießt die Anhöhen auf da« genaueste, und yat beiVorlassung des verschanzten Lagers nichts verloren, daalle Werke von der Stadt aus eingesehen sind. ( 4 )

Der Feind, nachdem er sich der Hauteur de Fal-laise nicht ohne viele Mühe bemächtiget hat, siehet sichin der Unmöglichkeit, sich ohne übermenschliche Anstrengung,stets im wirksamsten K-artätschenfeuer, an dem steilenUfer herab zu winden, muß hiernach über die wildeSambre gehen» und kommt dann erst hinter -einen be-deckten Weg, an den breiten nassen Graben, nachdemer sich durch die sehr feuchte Prairie des Dames sap-pirt hat.

Freilich verschwinden alle diese Vortheile bei demEinwurf: man könne, von der Höhe aus, die Stadt durchein Bombardement zerstören. Allein ich frage: kannmit Bomben nicht auch aus der Tiefe oder vom Mont laCroix aus, die auf der Hauteur de Fallaise belegeneFestung oder umgekehrt vernichtet werden? Und, ist hierein Bombardement unbedingt anwendbar? Man kann