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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
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von Maubeuge .

wurde, die zwar im Kernschuffe des Platzes, doch Unter demSchusse und ungesehen war. Beide Brücken (die beiRequignieö und diese) hat der Ingenieur-CapitamLinde II. gebauet. Der Mangel an Holz war dabeiso groß, daß man dazu ein benachbartes Schloß, dessenBesitzer in die Festung geflüchtet waren, theilweise ab-tragen mußte. Der ganze Uebergang durch das moorigeThal der Sambre, bis nach Boussois hinüber, warim vollen Kanonenschüsse und daher diese Communicationeigentlich nur für die Nacht bestimmt. Mehrmals hat siejedoch bei Tage der Prinz mit einem starken Gefolgepassirt; allein immer mit den, einem commandirendettGenerale zukommenden Honneurs, von der Festung her.^gleich die Schußlinie ganz genau bestimmt war, ist niejemand beim Uebergange blessirt worden.

Seine Königliche Hoheit rechneten nicht allein aufden Eindruck, welchen ein heftiger Angriff auf Natio-nalgarden und auf die französischen Anführer machenwürde; auf die Uneinigkeit im Innern, auf die Wirk-samkeit der eingeschwärzten Proklamationen, endlich aufdie immer sich vergrößernde Desertion, die nicht wenigdurch eine Aufforderung des Obersten von Ploosen andie Franzosen vermehrt ward: sondern noch mehr aufdie Folgen des, auf Anrathen des Obersten geschehenen,Zurückweisrns der Deserteurs, wodurch die nur zusehr ansteckende Krankheit der Furcht immer mehr ein-riß, und die Besatzung eben so in sich selbst täglichschwächer und uneiniger ward, als sich die Anzahl derervermehrte, die gern die Festung verlassen hätten. Eswurden aus allen diesen Gründen von der Ingenieur-Brigade nur so viel Materialien und Utensilien gefor-

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