Sifticft angab, glaube ich mich berechtiget, es hier Ein-für Allemal zu beschreiben, um in der Folge nur dieAbweichungen von der allgemeinen Regel anzuführen,
Tracirschnur — und zwar bei unseren Belagerungen,eine getheerte, aus zwei Faden lose gedrehete, etwaè Zoll starke Leine, die im Voraus, um die Länge derLinie genau zu wissen, zu 20 Ruthen auf Stäbe gerolltwar — wurde, nebst Pfählen in Ueberfluß, nachgetragen.
So wie es dunkel geworden, und man zwar großeGegenstände unterscheiden, doch auf 2 bis 3 oo Schrittkeinen Menschen mehr mit Genauigkeit sehen konnte,befestigte der Oberst nun am Anfange der auszuwerfen-den Linie (frühere Rekognoöcirungen hatten ihm dasTerrain genau eingeprägt) die Schnur, und schritt in derbeliebigen Richtung fort, indem er den in die Hand ha-benden Faden, an den immer von neuem angeknüpftwurde, ablaufen ließ. Nur eine, oder höchstens zweiPersonen durften bei ihm seyn; gesprochen ward nursehr leise und alles an die Erde hinzu gereicht.Die Pionniers, welche das Erforderliche nachtrugen,mußten auf dem Bauche nachkriechen, und so wie einerseinen Verrath abgegeben hatte, ruhig auf der Schnurliegenbleiben— Von 10zu 12 Schritten wurde einPfähl-chen an dir Schnur befestigt und sanft in die Erdegedrückt (fanden sich Bäume in dem Alignement,' oderandre feste Gegenstände, wurde um so mehr um diesefestgemacht) jeder Nachfolgende drückte den Pfahlfester. — Die ganze Arbeit der Nacht war auf diese Artüberzogen, und zwar hier eine Parallele und ihre Com-munication. — Die Mannschaft (der man schon inder Ferne das Handwerkzeug ausgetheilt hatte, und