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dorr LaudrecîeS. io .
Bäume dem Feinde keinen Vortheil gewährt. — Zu.übrigen wird die Stellung dieser Schützen auch nichtleicht gegen Kartätschenfeuer, oder den geringsten Aug-fall, zu behaupten seyn. — Ich nehme sogar die Paral-lele selbst am Fuße des Glacis an , so frägt eö sich nochimmer: wie man mit der Sappe, wenn auch nur einigeKanonen, kasemattirt oder bombensicher, unverletzt da-stehen, vorrücken toits;? — Auf jeden Fall hat man aberviel gewonnen, wenn man, ohne Unkosten, den Feind zudiesen Arbeiten, zwingt, die. ihm Kleingewehrfeuer sehrsauer machen, wird, und die bei der Anpflanzung, mitSträuchern gar nicht vorkommen dürften. *)
Sollte man auch befürchten, daß ein solcher Stammgrade in der Schußlinie einer Kanone, einen großenWinkel decke, so laßt sich freilich dem nicht abhelfen;aber aus eben dem Grunde ist auch dieser Baum eineDeckung für die Kanone gegen diesen ganzen Winkel,und dieser Raum doch wohl durch irgend ein anderesGeschütz zu bestreichen. Der Belagerte kann ohnehinimmer, mit geringer Mühe, den Scheitel deö Winkelsändern; da der. Belagerer hingegen große Bogen be-
*) Haben die Preußischen Jäger 1807 die GiacisanpflaN'.zung zu Col.bcrg, die aus Strauchwerk bestehet, be-nutzt, hie feindliche Sappe aufzuhalten, so liegtdarin der sicherste Beweis, daß sie.eine Deckung ge-gen ihn abgab; daß mithin das Commandement derdahinter liegenden Werke verloren war,, und ebendiese Deckung dem Feinde sehr dienlich gewordenwäre, wenn er einmal hinein kam.. Können endlichnicht auch die Schützen des Platzes, hinter den Kiefernausgestellt, Liestlbm Dienste leisten;