-von Landreciês.
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Voffkommner zu täuschen und die rechte Bransthe desHornwerks zu beunruhigen. — Während der Nacht ka-men auch die Geschütze herüber; so daß die Batterienden 2 rsten Morgens sämmtlich schußfertig waren; eineArbeit, welche in ihrem ganzen Werthe gewürdiget wer-den muß, da unsere Artillerie mit den größten Schwie-rigkeiten in Hinsicht des Terrains zu kämpfen hatte,und am Tage zuvor von der großen Batterie No. 5. garnichts angefangen werden konnte, sie also durchaus inungefähr 6 Stunden gebauet wurde.
Das ansteigende Terrain chatte es möglich gemacht,sämmtliche Batterien, bis auf No. 1 . und 2 ., hinter dieParallele zu legen; wobei auch noch bezweckt ward, sieund die Transchee durch ihre gegenseitige Lage wenigerauszusetzen. Hätten sie nämlich und besonders No. 5.(die einzige Batterie-, welche der Oberst von Ploofengefordert, und dazu bestimmt hatte, die wahre Angriffs-front auf dem rechten Ufer im Rücken zu nehmen) mder Niederung vor der Transchee gelegen, so trafen diezu kurzen feindlichen Schüsse, nach dem ersten Aufschlage,auf letztere, und die zu hohen ebenfalls die Transchee;durch die höhere Lage, und zwar ganz am Horizonte fürdie Stadtwälle, war das Richten von dort aus ganz un-gemein schwierig und jeder zu hohe Schuß verloren, dader zu kurze in der Brustwehr der Parallelen steckenblieb.
„Der Zweck einiger Geschütze dieser Batterie war,die Unterbrechung der Communication aus der Festungnach dem Hornwerke herbei zu führen, was unstreitigvon dem Punkte, wo die Batterie angelegt war, ambesten geschehen konntè, da von demselben aus das