122 Belagerung
ihr Begehr am Tage zuvor Pässe ausgefertiget, trenn--ten sich von ihrem Corps auf der Stelle. Vorzüglichviel Artilleristen; die zwei mitgenommenen Kanonen sol-len. sogar in benachbarte Dörfer stehen geblieben seyn.(?)>
Die Stadt hatte fast gar nicht anders, als von der Er-schütterung durch das eigene Geschütz gelitten; die Schei-ben und Ziegel waren zertrümmert, vorzüglich aber inden hier ganz nahe am Walle selbst gelegenen Häu-sern. — Offenstehende Fenster litten am wenigsten.
Die Batterie No. 5 . auf der Anhöhe hatte diewahre Angriffsfront ganz im Rücken genommen, und sowäre in der Folge, trotz der einen, Traverse, cö unmög-lich geworden, sich auf dem Walle zu halten, noch we-niger aber Artilleriemanöyreö dort vorzunehmen.
Der Platz war im Uebrigen im allerbesten Zustan-de, und die so alte Ziegelmauer durchgängig, auch andem Wasserspiegel, wie neu, der bedeckte Weg überallpallisadirt, aber wegen befürchteter Desertion gar nichtbesetzt, wohl aber waren Posten und Wachen in denContregarden,
Fönfundvierzig Geschütze fielen in unsere Hände»nebst ansehnlicher Munition und beträchtlichen Maga-zinen.
So wie am 28sten Morgens, die letzten Französi schen Truppen ausgerückt waren, marschirce zum Brük-kenkopfe das Belagerungs-Corps ein, und dcsilirte mit