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kannt war, auf allen Thürmen der vereinigten Festun-gen, die weiße Fahne wehen, dem neuen Souverain denEid der Treue schwören, die weiße Eocarde aufstecken,und Abschrift der über diese Feierlichkeit aufgenommenenVerhandlungen unserem Heerführer zukommen, mit derAnkündigung: daß wir von nun an Bundesgenossen wä-ren und der Commandant daher verboten habe, auf un-sere Truppen zu feuern, so lange wir unsere Vorpostennicht überschreiten würden.
Don unserer Seite durfte auf diese Aeußerungennicht geachtet, und mußte unbedingt die Uebergabe desPlatzes gefordert werden. General-Major von Boosekonnte also nur für die Zeit der Blocàde auf ein gegen-seitiges ruhiges Benehmen stillschweigend eingehen, mußteaber alle übrigen Antrage abschlagen, durch welch« GrafBarke darauf hinzielte, sich die, unter den Mauern undim Kanonenbereich seiner Werke aufgewachsene, Erndtezu verschaffen.
Er schien sich über diese feindseligen Absichten zuwundern, warf sich als Königlich-Französischer Officierauf, und begehrte in mehreren Zusammenkünften, inwelchen von beiden Seiten die größte Artigkeit, diegrößte Zuvorkommenheit, bis auf den streitigen Punktherrschte» sich von Paris Derhaltungöbefehle holenzu dürfen; er stützte sich besonders auf das von ihm, wieer sagte» mit Gewißheit erfahrne Verbot, welches beiden englischen Truppen gegeben, auf die weiße, als «inebefreundete Fahne, zu feuern, da« er äuf eine uns rath-selhaste Art in Erfahrung gebracht hatte.
Nachdem nun der Platz von allen Seiten in Augen:schein genommen und die Schwierigkeit allgemein aner-