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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
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157
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von Phil^peM«. iö9

Erbauung einer Festung günstiger, als die von dem zuEhre Philipps" IV. so genannten Philippe-ville. *) Auf der Spitze eines weit ausgedehnten,alle übrigen überhöhenden Hügels belegen, von dem dieThal ausspielenden Gewässer abfließen, liegt so: daßes natürlich nicht allein seine Abhänge, sondern alle um-liegende, in diesem Punkte sich vereinigende, Thäler derLänge nach bestreicht. Zm Süden und Norden derFestung liegen zwei Thäler, (von I am signe undvon Samar) die, so zu sagen als avant-Fossévon diesen Seiten aus, um so mehr Deckung darbie-ten, als ihr morastiger Grund den beiden Flüßchengleiches Namens den Ursprung giebt. Zwischen beiden,in Osten und Westen, ziehen sich schmale Rücken, dieobgleich selbst durch niedrige Querthäler getheilt, dennochden Philippevikler Hügel mit der ganzen Reihe ver-binden. Man stößt abwechselnd nicht allein fast über-all unter der Dammerde auf Kalkstein und Thonschie-fer, sondern man siehet in offenen Brüchen, wie bei S a-mar und an andern Stellen, ihn zu Tage ausstreichen.

Daß hierdurch die Schwierigkeit des Angriff« nurvermehrt wird, dürfte ich nicht einmal erwähnen, dawir vorhin sahen, daß, außer diesen Punkten von Stein,das übrige Terrain sumpfigt ist, (abgesehen daß man vonden niederen Punkten aus sehr steile Glacis, an einigen

*) Maigret sieht einen Vortheil von Philipevilledarin, daß die Umgebung nicht genug Wasser für einBelagerung-Corps hat; es mag in sehr trockenen Fah-ren der Fall seyn; wir hatten Ueberfluß, auch ohn«die Bâche von Jamaigne und von Samar.