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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
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229
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von Glvet und Charlemont. 229

2 Haubitzen einen?kuöfall, auf diesen wohk besetzten unddurch ein Soutient im Thälchen rückwärts unterstütztenPosten, theils grade aus, theils aus der Chaussee nachHere, um ihn zu umgehen. Ohne beträchtlichen beider-seitigen Verlust endete dàs Tirailleur-Gefecht damit, daßdie Franzosen nach ungefähr einer Stunde hinter ihreWälle zurückkehrten, und uns im ruhigen Besitze desWerkes ließen. Wir verloren an Todten i Unterofficierund 4'Gemeine, an Verwundeten i Officier und Ge-meine. Lieutenant Müller vom Colberger, und Lieute-nant Naß vom i4ten Znfanterie-Regiment zeichnetensich dabei aus.

Der> 4te war einstweilen, wie gesagt, zur Eröffnungder Laufgräben vorgeschlagen. Die Parallele sollte aufdem Abhang nach den Festung hin, an dem oben erwähn-ten Posten vorbei gehen, sich vor dem kort des Vig-nes und Char le mont defilixen, an der Chaussee vonHere anlehnen und links mit einem Haken gegen daskort des Vigaes endigey,, Wurf-Batterien über auf-nehmen.

Allein, am 3. Nachmittags wurde der Oberst v. Ploo-sen, wegen eines aus La n dr e c i.e s am 22 . Aug. an den Kö-nig von Frankreich geschriebenen Briefes, als verdäch-tig suöpendirt,. und das Commando der Brigade , wieauch die Leitung der Arbeiten, dem Hauptman» vonDigny übertragen. Die Eröffnung der Transchee hattedeshalb nicht statt. Vorerwähnte Schiffbrücke LeiHere kam einige Tage nachher zu Stande.

Der Oberste den der auf ihm haftende Verdacht tiefbeugte, unternahm nun mit feinem Adjudaytem der feinSchicksal theilte. Rrk 0 HNoscirMgcn um Lh arl em^n t. in