Bettachtungen. 281
nen? *) Darf man nicht auch. diesen. Satz dahin erweitern,daß eine Vertheidigung des Platzes. Schritt für Schritt,wobei die Wälle den Vertheidiger schützen, "). im Allge-meinen für uns die vortheilhafteste, und daß gerade füruns der vervollkommnete. Umriß der Bau bau'scheu Ba»stionen, den unsere beharrenden. Kräfte zur fortwährend,tödtenden Linie machen, würden, der Anwendbarste ist:wenn. man. damit die Vorsicht verbindet, nach obwalten-den aber sehr günstigen Umständen, Ausfälle zu machen,die jedoch immer zur Zerstörung feindlicher und vachthei-
*) Ich glaube daher, nicht genug darauf aufmerksam ma.chen zn dürfen, wie wenig es ersprießlich seyn kann, 'die militairischen Ideen, der Andern unbedingt auf un-seren Boden zu vervflanzen, — Aus innerer Quellemüssen wir schöpfen;, ihre Ansichten für sich kenne»lernen, um ähnliche, nicht aber gleiche, dem. Natio-nal -Karakter angepaßte,, zu. entwerfen. — Auch hierwürde das Genialische durch diese Art Nachbetungverloren gehen, und wir mit den. besten Absichten, nurallmälich, auf unseren National.-Karakter sehr nach-theilig einwirken. Ihre Cultur darf nicht die unsereseyn, wir müssen sie eigen erhalten. — Fern sey esjedoch von mir, daß Gute Vym Auslande aus alber-ne« Selbstsucht verwerfen zu wollen; allein strengePrüfung ist nothwendig. Nur dann, wenn das aufjene Volker Berechnete, für gemeinschaftliche Berüh-rungspunkte her Karaktere, entworfen ist, dürfen wir«S annehmen. In juristischer, medicinischer re. Hin-sicht, sind wir einverstanden, daß die Gesetze des Sü-den, nicht auf den Norden passen; warum sollte eö iumilitairischer Hinsicht anders seyn?
»*) Ich sagte absichtlich, daß der Wall die kâmpfendenKräfte decken müßte; ich werde mich hierüber in derFolge noch etwas genauer aussprechen.