Betrachtungen. 287
ten ungestümer werden; alle früher allmälich und hin-ter einander gebrauchten Mittel nun auf einem Schlagewirken, keines, die Uebergabe zu erzwingen. unversuchtbleiben.
Weit davon entfernt. den Angriff von i8i5 als denden Ansichten des Jahrhunderts angemessensten aufzustel-len. glaube ich doch anführen zu dürfen/ daß er bei vielenBelagerungen bewährt gefunden, und daß man darüberdie ersten Erfahrungen, der eisernen Nothwendigkeit inSpanien verdaNktj wo das Französische Heer Nur denRaum beherrschte/ den es einnahm, und feste Plätze, alsAnschließungs- und Ruhepunkte/ schnell zu besitzen suchenmußte. — Hat sich nun dort ergeben/ daß der vorge-schlagene und gegen verschiedene Völker angewandte, mit«uf daö Moralische berechnete, Angriff, wirisum sey; wieviel mehr dürfen wir müthmaßen. daß er es gegen Sol-daten seyn wird. die nicht Mit der Verzweiflung fechten,welche die Spanier in jeNett verhängnißvollen Jahrenreizte.
Man kann zwar einwenden, daß die Spanier nochganz andern Widerstand geleistet hatten, wenn sie gutgeleitet gewesen waren, und die Kunst der Vertheidi-gung verstanden, daß mithin der Angriff nicht auf regu-laire Truppen anwendbar sey. Allem das ist in mei-nen Augen eine sehr große Frage; denn wer getrauetsich zu entscheiden; ob der Unerfahrne mehr demEinschüchtern ' durch drohende Vorspiegelungen ausgesetztist. als derjenige, der den Werth jedes gemachten Schrit-tes kennt? — Welchen Grund hatte der beherzte Mann,der daran gewöhnt ist» dem Feinde in die Augen zu se-hen, ängstlicher und unruhiger zu seyn, ob er letzteren vorsich hinter einem Erdaufwurf, oder ob er ihn frei dastehend
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