Anhang.
5u
Ns. i. Ns. a. No. 3. No. 4 . No. 5.
t. Munitronswage»
l. Leiterwagen
m. Bauerwagen
i5 19 ,io iß 8
2 2 3 2 3
3 3 3 i5 3
(Noti; des Herrn Oberßen vo« Roehl.)
34. '
Weil die Sapven, bei der neueren BelagerungSmetho-d«, eigentlich nur CommunicationSwege für die Infanteriesind, und nnr an einzelnen Stellen kleine Mortiere aufneh-men, ist ihre Breite sehr von Umständen abhängig.Da nun der geringste Erdaufwurf, wenn er nur den Zweckzu recken erreicht, der vortheilhafteste ist, muß der Inge-nieur Alles erwägen, um mit dem geringsten Kraft- und Zeit-aufwande die größte Wirkung zu erhalten. Die künstliche-ren Arbeiten, fs die Würfel und bedeckte Sappe, sind auchdaher am sorgfältigsten zu überlegen; der Geschütz - Trans-port geschiehet nicht durch sie, sondern über Feld, mußdaher ohne Einfluß auf ihre Breite bleiben. Die Graben--Descenten dürften allein eine Ausnahme machen, wenn manvorher weiß, daß man schweres Geschütz auf die Brescheschaffen muß, den Abschnitt zu öffnen.
Die schwere Bombe ist im freien Felde, wo sie sehr tiefeindringt, und ihre Stücke fast senkrecht wieder heraus-,schießt, die meisten aber in die Erde treibt, fast gar nichtzu fürchten. (Ich habe bei Maubcuge Trichtervonij^Tiefeund eben so vielDurchmeffer voniöopf.Bombengemeffen.) Siesind nur zum Durchschlagen von Gebäude», und vorzüglichder Gewölbe, endlich gegen Schiffe anwendbar.
Sonderbar ist eö, daß sie beim crepiren in der Erde,ein ziemlich großes Stück, wieder dahin werfen, woher siegekommen; es ist nicht unbeträchtlich, und heißt tm Franzö-sischen Monceau du Bombardier ; man hat Beispiele, daß esden abfeuernde» Bombardier verletzt hat; ich habe mich selbstbei Maubeuge von dem Zurückfliege» eines Stückes über-zeugt, und hatte Gelegenheit, die Erfahrung des Oberstenzu wiederholen, daß es ein Stück vom Brandloche, ja man-