der selbst denkende Officier werde sich seineRezension selbst machen und sich durch keinUrtheil, es sey günstig oder nicht, blendenlassen. — Hiebet möchte ich jedoch einmalmir aller Bescheidenheit die Bemerkung mirerlauben, daß wenn Autoritäten etwas gel-ten, diejenige des Verfassers der Betrachtun-gen — des Hrn. v. Värenhorft — doch ,vielleicht derjenigen des preußischen Unteroffi-ciers von einem Garnisonbataillon möchtevorzuziehen seyn.
Hr. v. Binzer erklärt denn endlichselbst, daß er weder zu den absoluten Tadlernnoch zu den unbedingten Lobpreisern gehöre,und gesteht, „daß er die Werke mit großem„Interesse gelesen habe, daß er sie besonders„für Officiere des Generalstaabes für sehr„lehrreich finde, daß sie ihm Gelegenheit„gaben, über manche Gegenstände weitere„Betrachtungen anzustellen, daß er auch dar-„aus gelernt habe u. s. w."
In Rücksicht des Lehrens der Officie-re vom Generalstaabe ist mir die Erfahrungaufgestoßen, einen Chef eines Generalstaa-bes einer großen europäischen — nicht etwaasiatischen — Monarchie zu finden, der mitder naivesten Unbefangenheit erklärte, als