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stimmt sind. Der Gemeinplatz ist, daß esRegeln gäbe, nach denen man Krieg führenmüsse. Daß er dieses noch als »»ausgemachtbetrachtet, rechtfertigt meinen Versuch, denKrieg auf Grundsätze zu reduciren — recht-fertigt meine Behauptung, daß dieses vorMir noch nicht geschehen sey.
Eine andere Stelle im Guibert ver-anlaßt einige interessante Bemerkungen.„Es ist pöbelhaft, sagt Guibert zuglauben, daß die Militairschriften unnützfind, und daß diese Wissenschaft sich aus Bü-chern nicht erlernen ließe. Daher kömmt es,daß man diejenigen Militarpersonen, welchedie Feder ergreifen, vorzüglich aber diejeni-gen, welche sich unterstehen, dem Publikumihre Untersuchungen mitzutheilen, lächerlichzu machen sucht; ein Vorurtheil, welches noth-weudigerweise die Talente und Fähigkeiteneinschränken und die Unwissenheit erhaltenmuß."
Hiebei kann ich nicht umhin zu bemer-ken, daß das Schicksal eines Layen, der ent-weder nie zur militärischen Zunstgenvssen-schaft gehörte, oder sie verlassen hat, der aberdennoch in die Kriegöwissenschast pfuschert,um die Zunft-Sprache zu reden, noch wert