XXXI
nur darauf an, wer am besten seine Bewe-gungen maökirt, sie am geschwindesten vor-streckt, und dann mit der größten Herzhaftig-keit auf den andern losgeht. Der Angrei-fende hat — wegen des Moralischen —allezeit große Vortheile voraus; er wird sei-nem Feinde nicht Zeit lassen, durch Gegenbe-wegungen das Gleichgewicht herzustellen, (z.V. aus Flanken Fronten zu machen,) magdieser auch noch so sehr davon durchd run-gen se y n. Eine solche Gleichheit zwischenAnführer und Anführer, wird wohl nie er-scheinen ; wie der Rezensent an einem andernOrte selbst sagt, und so kann man gewiß all-gemein behaupten: daß wer am ersten seinenGegner durchdringt, und ihn durch Demon-strationen, Diversionen, Scheinangriffe undandre Blendwerke irre zu führen weiß; wermit acht militärischem Blick am besten ver-steht seinem Feinde in Flanke und Rücken zugehen, und zwar strategisch sowohl als tak-tisch; wer damit Magazine bedroht, nimmtoder verdirbt, die Zufuhren hemmt, oder we-nigstens genirt, — kurz — wer am thä-tigsten ist, und immer sucht in der Offensivezu bleiben, oder durch erneuerte Angriffe undDivisionen wieder hinein zu kommen -- der