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sen, da ich von dem Kriege rede, wie er gegen-wärtig ist. ,
Eine solche Veränderung wäre eine Opera-tion, die man mit vieler Behutsamkeit unterneh-men müßte, und welche auch schon wegen derMeinung, die sie gegen sich hat, unausführbarseyn würde. Denn gesetzt, man könnte die Ar-tillerie größtenteils entbehren, und mit einernach Art der Alten bewaffneten schwachem Ar-mee ein nach dem neuern System eingerichtetesstärkeres Heer aus dem Felde schlagen, welchesnoch gar sehr zweifelhaft ist, so ist doch die Mei-nung, sie sey nun wahr oder falsch, von Ueber-legenhcit des Feuers in den Kopsen der Men-schen nun einmal festgesetzt, obgleich die Erfah-rung die geringe Wirkung des kleinen und gro-ßen Feuers, bei verschiedenen Gelegenheiten darge-than zu haben scheint. Eine nach Art der Altenbewaffnete Armee würde also schon wegen desVorurteils, daß sie gegen die Artillerie und daskleine Gewehrfeuer nichts auszurichten vermöge,nicht Stich halten.
Das Erperiment ist überdem sehr delikaterNatur. Die Folgen des MiMngens wären zubedenklich, als daß man es nicht gefährlich fin-den sollte, sich darauf einzulassen, und niemandwird der erste seyn wollen, dieses Wagestück zu
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