nicht durchaus nöthig wäre, gleiche Kn'egs-Voll--kommenheiten beiden Theilen anzudichten, umdie Regeln der Kunst zu entwickeln.
Die Stellung des Feindes aber kommthiebe! allerdings in Betrachtung. Denn ständeder Feind Lei L gegenüber der Armee L, so hatletztere nichts für ihren Rücken zu besorgen, dennwenn sie der Feind auch nur durch Partheie»taktisch auf seinen Flanken umfaßt, so kann sieimmer wenigstens benachrichtiget seyn, wennder Feind nach O oder M hin detaschiren, odermit dem Ganzen selbst abmarschiren wollte.
Die Natur des Landes bringt ebenfalls einewesentliche Verschiedenheit hervor, der, wenn ne-ben der Linie L Gebürge sind, deren Passestarke Stellungen gewahrten, so würde sowohldie Gefahr, wenn man abgeschnitten ist, als dieSchwierigkeit, abzuschneiden in gleichem Verhält-nisse größer seyn.
In Rücksicht der Subsistenz kann man im-mer drei Tagemarsche als eine gefahrlose Ent-fernung von L bestimmen, wie in TempelhofsBerechnung zu sehen ist; diese Berechnungenaber hier durchzuführen, ist nicht meine Absicht,weil ich nur das allgemeine Prinzipium ange-ben wollte, und eine Armee mehr verbraucht wie^ie andere. Tempelhof hat die Bedürfnisse