83
Win hier in der Kriegsgeschichte den Zeitpunkt.aufsuchen, wo der Grundsatz der Basis zuerstdurch Nothwendigkeit herbeigeführt erscheint.
Wir haben in dieser Schrift schon gezeigt,daß die kriegerischen Operationen der Alten kei-ner Basis bedurften.
Ein römisches Heer war ein selbständiger.Körper, von allen äußern Dingen in hohemGrade unabhängig, weil die Quellen seiner Fort-dauer für eine beträchtliche Zeit in ihm selbstlagen. Römische Heere waren wandelnde Ma-gazine, im Vertrauen auf ihre überlegene mo-ralische und physische Kraft, Geschicklichkeit undihre bessern Waffen. Der Beilegung jedes sich.ihnen entgegenstellenden Feindes gewiß, achte-ten sie nicht der Umzinglungen.
Von den 6>riechen läßt sich zwar nicht die-ses im gleichen Grade behaupten, allein die *Kleinheit ihrer .Heere, die geringe Zahl ihrerReiterei, und vielleicht auch ihre Mäßigkeit-machtcn sie unabhängig von Magazinen.
Die orientalischen Völker hatten fast garkeine Rerterei, und wenn einige, so wie die Par-ther fast ausschließend zu Pferde fochten, so wares leichte Reiterei, die in stets grünen Ebenenkeiner Fütterung an Heu bedurfte, so wie «ochletzt die Tartam ohne Magazine fubststiren tön-