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muthen, sie haben bei Entwerfung des Haupt-plans den Ausschlag gegeben; Dumyuriez,da er den Feldzug so rühmt, auch diese Abru-fung Kellermanns von Metz und seine Ver-einigung mit ihm für gut finden muß.
Was hatte den» Kellermann von Metzaus thun muffen? Er mußte das kleine österrei-chische Korps, welches Thipnville bombardirte,angreifen und über den Haufen werfen. Erkonnte es durch Uebermacht. Dann mußte eretwas gegen dieses Korps und gegen Luxemburg stehen lassen, mit dem Reste nach Trier und Ko blenz marschiren, und beide Städte wegnehmen.Hiezu gehbrte nichts; denn in Koblenz war fastgar keine Besatzung. Oder er mußte mit demgrößten Theile seines Korps Luxemburg und dievon Thionville weggcschlagenen Oesterreichs be-obachten und nach Koblenz detaschiren.
Freilich würde das österreichische Korps vonThionville sich die Mosel hinab nach Trier undKoblenz gezogen haben, und nicht nach Luxem burg , welches so sicher war. Allein dann konntedoch Kellermann immer alle Transporte, dievon dem Magazine in Luxemburg zur preußi*schen Armee abgeschickt wurden, verhindern.Was wäre aus dieser Armee dann geworden?Oder was wäre ihr Schicksal gewesen, wenn eS
gelang,